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Nach dem erfolgreichen Auftritt freuen sich von links Reitlehrerin Andrea Tölle, Siegerin
Amelie, Reitlehrerin Steffi Tonhauser, Neomie und auf dem Pferd Sabrina. Fotos: Andrea Tölle

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Die sechsjährige Amelie machte bei ihrem zweiten Turnierstart auf Olexis eine so gute Figur, dass sie die Prüfung gewann.

Mit der goldenen Schleife ins Bett
Turnierstarts, Spaziergänge, Working Equitation –
beim Team-T-Weichs wird viel geboten

Gar nicht mehr aus dem Strahlen heraus kam Amelie. Die Sechsjährige hatte beim Turnier in Wolnzach zum ersten Mal eine goldene Siegerschleife gewonnen – und das gleich bei ihrem zweiten Start. Das Team-T-Weichs ermöglicht Reitbeteiligungen und Kindern, bei denen die Eltern sich an den alltäglichen Arbeiten wie zum Beispiel der Koppelpflege beteiligen, Turnierstarts. „Ich möchte das unseren Schülern bieten, weil ich früher selbst gerne auf Turnieren geritten wäre, es mir aber erst mit dem Kauf meines ersten eigenen Pferdes mit 24 Jahren möglich war“, berichtet Andrea Tölle. Die Reitlehrerin freute sich gemeinsam mit ihrem Schützling.

„Es macht wirklich Spaß, Amelie zu unterrichten, sie strengt sich im Unterricht unheimlich an und mag die Pferde. Das sieht man unter anderem daran, dass sie auch mit ihnen schmust und sie streichelt und im Garten gemeinsam mit ihrer Tante Äpfel für die Tiere sammelt“, meint Tölle und freut sich darüber, dass die Eltern von Amelie den Ausflug auch nicht als selbstverständlich sehen, sondern den Aufwand der Trainer schätzen. So bedankte sich Amelies Mutter: „Vielen Dank für das tolle Erlebnis, das ihr Amelie heute ermöglicht habt. Sie ist so stolz auf ihren ersten Platz! Gerade ist sie mit ihrer Siegerschleife in der Hand eingeschlafen, die musste unbedingt mit ins Bett.“

Neomi ist seit drei Monaten Reitbeteiligung auf Olexis. Sie freute sich vor allem darüber, dass Richter Bruno Six Haflinger als vielseitige und gute Pferde bezeichnet hatte. Denn vor ein paar Tagen waren Neomi und Amelie sehr traurig darüber, dass jemand abfällig über ihr Lieblingspferd gesprochen hatte. Da Neomi davon überzeugt ist, dass ein Richter mit einer entsprechenden Ausbildung viel Ahnung hat, ist die Welt für die beiden Mädchen jetzt wieder in Ordnung. „Ich fand es spannend, mal ein Turnier außerhalb unseres Stalles mitzuerleben und mal vor vielen Zuschauern zu reiten“, berichtet die Zwölfjährige.

Am Abend unternahmen Conny Pröbstle und Reini Wachall noch einen gemeinsamen Spaziergang ins schöne Dachauer Hinterland. Conny ist bereits seit elf Jahren beim
Team-T-Weichs und damit ein richtiges Urgestein. Ausflüge ins Gelände gehören zu den liebsten Aktivitäten der IT-Spezialistin, die ihre Stute Maxima dafür lobt, dass sie entspannt, aber dennoch sehr aufmerksam mit ihr unterwegs war. Dies ist auch ein Verdienst von Conny, die mit den Pferden des Team-T-Weichs nicht nur regelmäßig durch die Natur wandert, sondern das Vertrauensverhältnis zu den Tieren auch durch Bodenarbeit und Gelassenheitstraining verbessert. „Ich bin gerne beim Team-T-Weichs, weil man hier vermittelt bekommt, wie man sich ein intensives Vertrauensverhältnis zum Partner Pferd erarbeiten kann“,
betont Conny Pröbstle.

Am nächsten Tag unternahmen die beiden Trainerinnen Steffi Tonhauser und Andrea Tölle einen Ausflug nach Altholz, Lks. Deggendorf. Dort freuten sie sich nicht nur über die gelungenen Runden beim Working Equitation Turnier, sondern auch über die Kommentare zu ihren Pferden. Die Richter betonten z. B., dass Flavius von Andrea mit äußerst feinen Hilfen vorgestellt wurde, sich wunderbar auf die Hinterhand setzte und es so wirkt, als würde er all die Aufgaben seiner Besitzerin zuliebe absolvieren. Steffi freute sich ebenfalls darüber, dass ihre Gema Nera so für sie kämpft, aber auch darüber, dass mindestens vier Leute sie auf das gute Aussehen der 20jährigen Rappstute angesprochen hatten.


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„Schwaiganger ist definitiv eine Reise wert“ lautete das Motto der Delegation des
Team-T-Weichs v.l. Martin Hensel, Claudia Schuhbauer mit Nichte Amelie, Heike Hensel, Rebecca Hensel, Reini Wachall und Neomi Freund. Foto: Andrea Tölle

Gestütsschau, Turniererfolg und Geburtstagsfeier
Beim Team-T-Weichs lernt man neben Reiten viel rund ums Pferd

Ein breites Programm rund ums Pferd wird den Schülern des Team-T-Weichs geboten. Dabei arbeiten die Reitlehrer auch mit anderen Organisationen wie der PZG Holledau zusammen. Und so unternahmen einige Schüler des Team-T-Weichs gemeinsam mit der PZG Holledau einen Ausflug zur Gestütsschau nach Schwaiganger. Gemeinsames Resüme: „Es war super!“

„Definitiv einen Ausflug wert“, brachte Claudia Schuhbauer, deren Nichte Amelie im Kinderangebot des Team-T-Weichs reitet, es auf den Punkt. Die sechsjährige Amelie fand vor allem die freilaufende Stutenherde am Ende des Programms sowie die Vorführung des Schleppjagdvereins von Bayern und die Präsentation des Deckhengstes Scalatore beeindruckend. Die zwölfjährige Neomi Freund, die seit heuer eine Reitbeteiligung auf der Haflingerstute Olexis hat, genoss die Gemeinschaft mit dem Reitschul-Team und fand vor allem die Kaltblüter beeindruckend: „Solche habe ich noch nie in einer so großen Menge gesehen. Die sind wahnsinnig muskulös.“ Dem stimmte Reini Wachall zu, dem es einer dieser Hengste angetan hatte: „Kaltblut Don Camillo hat etwas Kraftvolles und doch ein harmonisches Erscheinungsbild. Mir gefiel auch seine braune Farbe und sein vertrauenserweckender Gesichtsausdruck.“

Neomi, die vor der Reitbeteiligung schon einige Jahre das Kinderangebot des Team-T-Weichs genutzt hatte, tauschte sich bei dem Ausflug vor allem mit der 17jährigen Rebecca Hensel aus. Diese freute sich darüber, dass die Moderatoren vor allem zu den diversen Kutschen Informationen an die Zuschauer vermittelten.

Wissbegierig wie Reini ist, stand für ihn neben dem Spaß und dem Schauprogramm die Besichtigung der ganzen Anlage auf dem Programm. „Im neuen Lehrstall habe ich mir sogar eine Box von innen angeschaut. Dabei fiel mir auf, dass die Tränken sehr niedrig angebracht sind, was aber aufgrund der Leitlinien anscheinend so gemacht werden muss“, berichtet der Schüler, der sich vergangenen Winter für die Abzeichenprüfung intensiv mit der Thematik Haltung auseinandergesetzt hatte.

Parallel dazu hatte Reitlehrerin Steffi Tonhauser einen Erfolg: Sie wurde mit ihrer Stute Lili Marleen in der Dressurreiterprüfung der Klasse L mit der Wertnote 7,6 Zweite. Ein Grund zu feiern. Dazu passte, dass das Team den Tag noch mit einer Geburtstagsfeier abschloss, wo sich die beiden Geburtstagskinder Heike Hensel und ihre Tochter Becci sehr über ihre Geschenke freuten. Beide bekamen eine Gruppenstunde Bodenarbeit, die sie sicherlich bald mit ihren Teammitgliedern absolvieren werden und bestimmt wird dann auch Kuchen und Prosecco an einem Hindernis zu finden sein.

Weitere Informationen zum Unterricht beim Team-T-Weichs gibt es unter
www.team-t-weichs.de und bei Andrea Tölle, Tel. 0172-8977509.

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