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Das Tier in seinem Wesen erkennen – Tierportraits von Martina Timm

Das Tier in seinem Wesen erkennen – Tierportraits von Martina Timm

Martina Timm, geboren 1974 in Prenzlau. Ausbildung zur Pferdewirtin, 6 Jahre hauptberufliche Arbeit mit Pferden. Pädagogik/Psychologie-Studium an der LMU München, 2002 Abschluss Magister Artium. Seit 2015 bei der Stadt Olching als Erzieherin tätig. Autoditaktin im Bereich Kunst. Seit 1995 Arbeit mit Pastellkreide. Selbstständige Aus- und Weiterbildung in dieser Technik. Bevorzugtes Sujet: Pferde. Internet: http://tierportraits-timm.de.

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Von je her sind die Pferde Quelle aller Inspiration und Motivation gewesen. Meine Ansprüche an meine Arbeiten waren schon immer hoch. Doch der konkrete Auslöser für die jetzige Entwicklung lässt sich auf den Herbst 1999 datieren. Ein spontaner Besuch in der Alten Pinakothek endete in einem mentalen Erdbeben: Vor dem fast lebensgroßen Bild „Christus am Kreuz“ von Peter Paul Rubens erlebte ich die Magie wahrer Meisterwerke. Bilder, die einen packen und nicht mehr loslassen, einen emotional durchschütteln … und einem auf fast brutale Art die eigenen Unzulänglichkeiten vor Augen führen. Doch aus dieser anfänglichen Verzweiflung wurde das Feuer, das bis heute mein Antrieb ist.

Welches Material verwenden Sie?
Ich arbeite fast ausschließlich mit Sennelier Sandpapier und einer Auswahl an Pastellstiften. Durch das schichtweise Auftragen von Farbpulver lassen sich feine Details ausarbeiten. Doch Sandpapier ist auch ein schwieriges Medium: einmal gemachte Fahler lassen sich
nur schwer korrigieren.

Ihr Lebensmotto?
Habe ich kein bestimmtes, wenn man dabei an einen Satz denkt, der alles überschreibt. Jeder Mensch muss seine eigenen Entscheidungen treffen und vor sich selbst gerade stehen können. In diesem Sinne lebe ich.

Was macht Sie stolz?
Die Bilder machen oft, was sie wollen – und nicht, was sie sollen. Qualitativ hochwertige Bilder zu malen, bedeutet in erster Linie viel Arbeit, handwerkliches Können, Geduld und Inspiration. Aber wenn es mir gelingt, innere Bilder sichtbar zu machen, sind dies berauschende Momente für mich. Ein wirklich gutes Bild erfüllt einen über Jahre hinaus mit Stolz und Freude.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Ich bin überzeugt, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern der Übertritt in eine andere Seinsform. Und ich glaube, dass man – egal, ob Mensch oder Tier – mit denen in Verbindung bleibt, die man liebt und denen man etwas bedeutet. Wie diese konkret aussieht, kann ich nicht sagen. Aber es ist eine Art Kraft, die diejenigen beschützt, die bleiben.

Ihre künstlerischen Wünsche für 2018?
Ich wünsche mir Zeit. Zeit und Muse, vielversprechende Ideen umzusetzen und Neues auszuprobieren. Wenn dann auch noch das eine oder andere Portraitbild so wird, wie ich mir das vorstelle, hat mich 2018 wieder ein Stück voran gebracht.

Das Tier in seinem Wesen erkennen – Tierportraits von Martina Timm
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