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HOE_Hengstfohlen (1)

Die beiden Stuten Ritzea und Rafinia mit ihren beiden Hengstfohlen auf der Wiese vor dem Bauernhof Moar z’Bruck mit Blick auf Prien. Fotos: Hötzelsperger

HOE_Hengstfohlen (3)

Hans Wallner mit Rafinia.

Doppelter Hengstfohlen-Nachwuchs
beim Moar z’Bruck in Prien

Prien (hö) – Pferde sind auf dem Moarhof der Familie von Hans und Kathi Wallner in Prien-Bruck seit Generationen daheim – und so wird es auch in Zukunft bleiben.
Denn im Pferdestall ist der Bestand von sechs Stuten um zwei Fohlen, beides
Hengst-Fohlen, gewachsen. Mitte Mai war es fast zeitgleich soweit, dass die sechsjährige Ritzea und die neunjährige Rafinia aus der Rasse der Süddeutschen Kaltblütler Nachwuchs bekamen.

Wie Hans Wallner am Rande der Wiese oberhalb von Prien mit direktem Blick auf die Pfarrkirche „Mariäe Himmelfahrt“ zu erzählen weiß, ist es keine außergewöhnliche Seltenheit, dass zwei Pferde zur selben Zeit ihre Fohlen bekommen, dazu sagt er: „Vor 15 Jahren hatten wir zwei Stuten, die immer zusammen waren und sie bekamen acht Jahre lang immer am gleichen Tag ihre Fohlen“. Nicht immer wie heuer geht die Pferdegeburt ganz ruhig vonstatten, hier erinnert sich Hans Wallner, dass oft mehrmals in der Nacht nachgeschaut wird und dass die Ankunft mehrere Tage Geduld erfordert.

„Diesmal aber waren die beiden Fohlen wohlbehalten in der Früh bei ihrer Mutter und schon kurze Zeit waren alle zusammen auf der Weide als glückliches Quartett“ – so der Pferdehalter, der auch ehrenamtlich tätig ist, wenn es um Pferdehaltung geht. Seit fast zehn Jahren ist er als Nachfolger von Hans Riepertinger aus Hörzing Vorsitzender der Pferdezuchtgenossenschaft von Prien und Umgebung. Bereits sein gleichnamiger Vater hatte dieses Amt inne – und das über 50 Jahre lang. Neben dem örtlichen Einsatz ist Hans Wallner auch beim Rassebeirats-
Gremium der Pferdezuchtverband Oberbayern.

Die Pferdezucht ist für den Priener Marktgemeinderat eine Aufgabe mit hohem Anspruch, die erzielten Leistungen werden immer wieder bei Leistungsschauen bewertet. Mehrmals waren Wallners Pferde mit großem Erfolg bayernweit vertreten, wegen Corona haben sich diese Wettbewerbe im Vorjahr nicht durchführen lassen und auch heuer gibt es diese nicht, die zum Teil beim Zentralen Landwirtschaftsfest während der Münchner Oktoberfestzeit veranstaltet wurden. Auch die Vermarktung des Nachwuchses musste der Corona-Zeit angepasst werden, dazu Hans Wallner:

„Im Vorjahr erstellten wir Filme für die drei oberbayerischen Vermarktungsplätze Traunstein, Miesbach und Rottenbuch, heuer treffen wir uns in kleinerem Rahmen in nächster Zeit in Traunstein und in Schweiganger. Bei beiden Terminen werden die Nachwuchs-Ergebnisse vom jeweils ersten Jahrgang der väterlichen Hengste begutachtet und dabei wird auch geschaut, welche Merkmale mütterlicher- und väterlicherseits weitergegeben werden“.

Die Hengstfohlen wird Hans Wallner wieder abgeben, junge Stutenfohlen behält er zuweilen. Im Stall muss er beide Geschlechter auseinanderhalten, denn ein Nebeneinander bei den Heranwachsenden tut oft nicht gut. Für die Stuten wartet, wenn sie auf dem Moarhof eine dauerhafte Bleibe erhalten, eine wichtige Zusatz-Aufgabe, denn sie werden ab zweieinhalb Monaten vorbereitet für das Ziehen von Festwagen. Ob es heuer zum Einspannen kommt? Dazu Hans Wallner: „Die Gautrachtenfeste sind leider schon wieder abgesagt, hoffen wir aber auf den Leonhardiritt am 6. November in Greimharting“. Derweil genießen Stuten und Fohlenhengste ihr Dasein in Prien-Brucker Wiesen, und Hans und Kathi Wallner
erfreuen sich ihres Anblicks.

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